Daniel Ennever

Rechtsanwalts- u. Betreuungskanzlei 0209/9442780

Tätigkeitsbereiche

Rechtsanwaltliche Tätigkeit:

Individual Arbeitsrecht:
Das individual Arbeitsrecht gewährt dem Arbeitnehmer einen außergerichtlichen und gerichtlichen Schutz. Gemeinsam mit dem Mandanten werden arbeitsrechtliche Bedingungen, wie Mindest- oder Tariflohn, Schutz vor willkürlichen Maßnahmen des Arbeitgebers wie z.B. Mahnungen, Kündigungsschutz und Abfindung außergerichtlich und gerichtlich durchgesetzt.

Strafrecht:
Bereits bei Erhalt der polizeilichen Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung ist es ratsam, die rechtsanwaltliche Beratung zu suchen. Nur durch eine gezielte anwaltliche Stellungnahme und Prüfung des Sachverhalts können Mißverständnisse aufgeklärt und eine Einstellung erreicht werden. Jeder hat das Recht auf ein faires Verfahren. Dabei muss genau geprüft werden, ob der Tatbestand des Vorwurfs erfüllt wurde, möglicherweise Rechtfertigungsmomente bestehen oder im Zeitpunkt der Straftat Schuldunfähigkeitsaspekte zum Tragen kommen.

Familienrecht:
Das Familienrecht beinhaltet neben der Ehe und Lebenspartnerschaft, auch die Verwandschaft, die Vormundschaft und die gesetzliche Betreuung. In allen Teilaspekten ist es gerade durch die emotionale Prägung zu den Akteuren wichtig, die Zielsetzung des Mandats gemeinsam herauszuarbeiten und rechtliche Möglichkeiten abzuwägen. Inhalte für die gerichtliche Durchsetzung des Unterhalts, des Umgangs oder des Sorgerechts werden gemeinsam mit der Mandantschaft anhand der stetigen Rechtsprechung erörtet und gerichtlich durchgesetzt. Gerade beim Sorgerecht und Umgang wird besonderes Merkmal auf das Wohl des Kindes und die Bindung zu den Eltern gelegt.

Währenddessen darf der persönliche Schutz des Mandanten vor Anfeindungen, Beleidungen und Nachstellungen der Gegenseite nicht unbeachtet bleiben und zielstrebig mit Unterlassungsverfügungen im Rahmen von einstweiligen Anordungen verfolgt werden.

Das betreuungsrechtliche Verfahren ist geprägt von ärztlichen Gutachten, behördlichen und verfahrenpflegerischen Stellungnahmen. Dabei kommt der Abwehr eines zu bestellenden gesetzlichen Betreuers, der Verfolgung und gerichtlichen Geltenmachung von zu Unrecht getätigten Kontoverfügungen, der Durchsetzung von Patientenverfügungen und dem Willen des zu Betreuenden die gleiche Gewichtung zu, wie die Abwehr eines Unterbringungsbeschlusses als freiheitsentziehende Maßnahme in einer geschlossenen Einrichtung, sei es durch ordungsbehördlicher oder betreuungsrechtlicher Initiative. Gleiches gilt für sozialrechtliche Fragen bei Hilfebedürftigkeit im SGB II oder SGB XII Bereich.

Durch enge Zusammenarbeit mit dem Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer, werden in der gemeinsamen Beratung von Ihnen erstellte Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung registerlich hinterlegt. Damit haben die Gerichte bei eventuellen Eilentscheidungen sofort Kenntnis über die Person, die in einem medizinischen Notfall benachrichtigt werden soll, und die Bestellung eines gesetzlichen Betreuers nicht nötig macht.

Allgemeines Zivilrecht:
Das Allgemeine Zivilrecht umfasst viele Rechtsfragen des alltäglichen Lebens. Dabei handelt es sich z.B. um Abwehr von zu Unrecht geforderten Entgelten bei fehlerhaften Vertragsabschlüssen, wie z.B. Mobilfunkverträgen, Durchsetzung oder Abwehr von Gewährleistungsrechten bei mangelhaften Kauf- oder Werksachen, Durchsetzung oder Abwehr bei Nachbarschaftstreitigkeiten, Durchsetzung von Schäden bei ärztlicher Schlechtleistung, Unterlassungsverfügungen sowie der Unfallregulierung bei einem Verkehrsunfall.

Ergibt das gemeinsame Gespräch, dass der Unfallgegner den Unfall verusacht hat oder ihm eine Mitverursachung trifft, muss die Schadenshöhe durch einen von Ihnen zu beauftragenden Gutachter geprüft werden, mit dem das Büro langjährig zusammenarbeitet. Die Regulierung des Schadens erfolgt in Absprache und Entlastung des Mandanten. Die Kosten des Anwalts und des Gutachters werden in der Regel von der gegnerischen Versicherung übernommen, sofern die Forderung berechtigt ist. Neben dem Schaden können weitere Kosten, wie Wertminderung, Mietwagenkosten oder Nutzungsausfall, Wiederbeschaffungskosten und Schmerzensgeld rechtlich durchgesetzt werden. In gesondert gelagerten Fällen fallen Finanzierungskosten, Vorfinanierungskosten der Reparatur oder Standkosten als sonstige Ansprüche an, die dann in Auftrag der Mandantschaft geltend gemacht werden.




Betreungsrechtliche Tätigkeit:

Das Wohl des Betreuten ist der Maßstab des Handelns des Betreuers, dabei ist besonderes Merkmal auf das Selbstbestimmungsrecht zu legen. Vorrangig ist der subjektive Wille des Betreuten (BGH Beschluss XII ZB 2/03).

In Zusammenarbeit mit den Klienten wird für die bestellten Aufgabenbereiche wie z.B. Gesundheitsangelegenheiten, Vermögenssorge etc. Hilfe und Beistand gegeben. Es gilt, die Lebenssituation zu verbessern oder zu stabilisieren.

Jedoch kann es auch notwendig sein, gegen die Wünsche und für das objektive Wohl des Klienten zu handeln und freiheitsentziehende Maßnahmen nach § 1906 Abs. 1 BGB oder so genannte unterbringungsähnliche Maßnahmen nach § 1906 Abs. 4 BGB gerichtlich in die Wege zu leiten.

Hierbei handelt es sich um Tatbestände in denen der Klient krankheitsbedingt uneinsichtig ist und der Betreuer gezwungen ist, zum Wohl des Betreuten eine Freiheitsentziehung gerichtlich zu veranlassen. Hierzu zählt auch die gewaltsame Durchsetzung einer geschlossenen Unterbringung unter Mithilfe von Ordnungsbehörden und die Zwangsmedikation zwecks Heilbehandlung.